Das war der Start zu Gemeinschaffen

Am 8. Juli 2021 war es soweit – die Startveranstaltung von Gemeinschaffen hat hybrid im Wohnprojekt Gleis 21 und Online stattgefunden.

Einen kurzen Einblick erhältst Du über dieses Video:

Was ist bei der Startveranstaltung passiert?

Das Ziel für das Event war es, den Diskurs rund um Gemeinschaffen / Commons zu starten. Gemeinsam mit Akteuren aus den Bereichen Energie, Mobilität, Ernährung und Wohnen möchten wir Gemeinschaffen begreifen, angreifen und am Ende mit neuen Themen, Projektideen und Inspirationen nach Hause gehen.

Zu Beginn der Veranstaltung führten Gernot Tscherteu (realitylab gmbh) und Mary Dellenbaugh-Losse (Co-Autorin Urban Commons Cookbook) mit zwei Vorträgen in das umfangreiche Thema Gemeinschaffen und (urban) commons ein.

Der Vortrag von Gernot beinhaltete zum einen die Herleitung des Begriffs Gemeinschaffen sowie eine kritische Begriffsdefinition und zum anderen die Sicht von realitylab auf den Bereich Gemeinschaffen samt der Vorstellung der Plattform gemeinschaffen.com, auf der Ressourcengemeinschaften aller Art die Möglichkeit haben sich auszutauschen und voneinander zu lernen.

Mary (extra aus Berlin angereist) richtet den Blick ihrer Präsentation auf Best-Practice-Beispiele aus ganz Europa – wie diese organisiert, was Urban Commons zur Stadt und Gesellschaft beitragen und welche Grenzen ihnen begegnen.

Nach den Vorträgen von Gernot und Mary wurden die Fragen aus dem Offline- und Online-Publikum entgegen genommen und beantwortet.

Bei der Aufstellungsübung zeigen die Teilnehmenden, indem sie sich einer Ecke im Raum zuordnen, in welchem Thema (Energie, Mobilität, Ernährung oder Wohnen) sie sich zu Hause fühlen. Die Online-Teilnehmenden erhalten über das miro-board die Möglichkeit sich entsprechend zu zuordnen. Die zweite Runde fragt danach, welches Thema die Teilnehmenden interessiert, sie sich gerne hin entwickeln oder Neuland betreten möchten.

Nach einer kurzen Pause stellen sich bestehende Projekte aus den vier Bereichen vor:

Und dann kommen wir gemeinsam ins Tun.
Bei der Ideenschmiede gibt es die Möglichkeit in Kleingruppen mit den Expert:innen ins Gespräch zu kommen. Alle Gäste sind eingeladen, jenem Thema zu folgen, dass bei einem selbst die größte Neugier entstehen lässt. Es wird einmal die Möglichkeit geben als Teilnehmer:in den Tisch zu wechseln. Man darf also zweimal neugierig sein 🙂
In der ersten Runde befasst sich die Kleingruppen mit folgender Fragestellung: Welche Art von Ressourcengemeinschaften sind bekannt und wie funktionieren sie? Welche commons fehlen noch? Welche Hindernisse kennen wir?

Die zweite Runde widmet sich den Hindernissen und konkreten Lösungsansätzen. Die Fragen lauten: Was wäre der nächste Schritt, um die Hindernisse zu lösen? Gibt es konkrete Lösungsansätze? Konkrete nächste Schritte? Wie gehen wir es an? Welche Projektideen können wir gemeinsam generieren? Wie können wir voneinander lernen?

Am Ende der Kleingruppenarbeit sind wir im Plenum zusammengekommen, um die generierten Ideen aus Runde 2 allen zu präsentieren. Zu den Ergebnissen:

Gemeinsam wollen wir im Tun bleiben.
Zum Abschluss lassen wir die Veranstaltung kurz Revue passieren und richten unseren Blick auf das Bevorstehende. Denn wir sind uns alle einig, dass war nur der Start: weitere Termine werden folgen. Wir halten Dich am Laufenden!

Danke!

Wir möchten uns herzlich beim Wohnprojekt Gleis 21 für den tollen Veranstaltungssaal und bei der neu gegründeten Genossenschaft Kaffeesatz für die genussvolle Verpflegung bedanken. Unterstützt Kaffeesatz bei ihrer Crowdfunding-Kampagne zum neuen Grätzltreff im Sonnenwendviertel, bei dem Du zur Mitgestalter:in eines Ortes für Viele wirst.

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